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DESCRIPTION:Contact Impro Dance WeekendTanzen Tanzen TanzenDrei Tage Raum für Dich.Ohne Anleitung\, ohne Workshop\, ganz im Flow.Musik\, Stille\, Bewegung.Für alle mit Erfahrung in Contact Improvisation.\nFr: 17:00-21:00Sa: 10:00-13:00 & 15:00-19:00So: 10:00-13:00 & 14:00-16:00\nÜbernachtung möglich!mehr Infos und Anmeldung:https://contact-in-paradise.com/long-jam-vienna/
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SUMMARY:smallforms w/ Christian Reiner x Nicholas Hoffman & Laura Pudelek
DESCRIPTION:Christian Reiner\nNicholas Hoffman & Laura Pudelek\n\nChristian Reiner spricht Pier Paolo Pasolini\nDer italienische Dichter\, Essayist und Filmemacher Pier Paolo Pasolini war stets unabhängiger und schonungsloser Chronist seiner Zeit. In den vorliegenden Texten prangert er unermüdlich soziale Missstände in seinem Land an; aber auch sein katholischer Glaube und die Frage nach der Kunst des Dichtens ziehen sich wie Stränge durch sein Werk. „Er wollte das Fest des Lebens feiern\, die Blume der Passion\, die Blume des Spiels\, und zuletzt\, als äußerste Aktion\, die Blume des Todes\, seines Todes.“ schreibt Wolf Wondratschek in seinem Begleittext zur CD „Land der Arbeit“. Bei diesem Unterfangen sei es um die Frage gegangen\, „wie nah man der Bedeutung der Gedichte kommen“ könne und „vom Bewunderer zum Bruder eines Dichters werde“. Reiners Interpretation betont die Musikalität in Pasolinis Texten\, die daraus entstehenden Bilder erinnern unweigerlich an die Filme des Regiesseurs Pasolini. Bei Live Präsentationen sind auch Texte zu hören\, die nicht für die CD aufgenommen wurden. Darunter „Marilyn (1962)“\, das als Liedtext entstand und später Verwendung in Pasolinis „La Rabbia / Der Zorn“ (1963) fand\, „Die Vorsehung / La prevedenza (1970)“\, das sich an Maria Callas wendet und „Notizen zu einem Roman über den Müll (1970)“ für den Film „Der Streik der Müllmänner / Appunti per un romanzo sull’immondezza“\, den Pasolini 1970 drehte und dessen Filmmaterial verloren ging.\nChristian Reiner ist Sprecher von Gedichten und Stimme in Musik-\, Theater- und Medienproduktionen. Das Spektrum seiner Arbeit reicht von Aufführungen zeitgenössischer Kompositionen bis hin zu Konzerten improvisierter Musik und interdisziplinären Projekten. Er arbeitet mit improvisierenden Musiker*innen und Tänzer*innen zusammen und entwickelte seine ihm eigene Art und Weise mit gesprochenem Wort und den Möglichkeiten der menschlichen Stimme im musikalischen Kontext zu agieren.Beim Label ECM Records erscheint 2022\, nach seinen Aufnahmen von Friedrich Höderlins „Turmgedichten“ (2012) und Joseph Brodskys „Große Elegie an John Donne“ (2017)\, „Das Land der Arbeit“ mit Gedichten von Pier Paolo Pasolini.\nImprovisation mit gesprochenem Wort\, in der auch die Texte improvisiert sind und im Kontext der Musik entstehen\, zeigt Reiner bei Konzerten mit Ensembles wie Fünf oder Luft und auf Tonträgern mit der Band Weisse Waende\, oder im Duo mit dem Gitarristen Martin Siewert auf der 2023 erschienenen CD „erstens“. Zudem ist er immer wieder als Gast zu verschieden Bands und Projekten eingeladen.\n2021 war Reiner Artist in Residence beim Jazzfestival Saalfelden und zeigte dort fünf Projekte im Zwischenbereich von Sprache und Musik. Bei den Salzburger Festspielen 2018 war er Solist in einer konzertanten Aufführung von Beat Furrers „Begehren“ mit dem Klangforum Wien und 2022 übernahm er ebendort in der von Romeo Castellucci inszenierten Oper „De temporum fine comoedia“ von Carl Orff die Rolle des Luzifer.\n1970 in München geboren\, studierte er nach einer Ausbildung zum Maschinenschlosser zwei Semester Phonetik an der Ludwig-Maximilians-Universität und anschließend SprechenSprecherziehung an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. 1999 war er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und zog nach Berlin\, heute lebt er in Wien.\nhttps://www.youtube.com/watch?v=tCz6FOf5Swc\nhttps://ecmrecords.com/…/pier-paolo-pasolini-land…/…\nhttps://www.klassikakzente.de/…/die-poesie-der-revolte…\nWeiters:\nText zu Pasolini aus dem Jubiläumsprogramm des Österreichischen Filmmuseums bei dem Christian Reiner in einer Sonderveranstaltung Pasolinis Texte sprach:\n„Diese Verschränkung von Kommunismus und Christentum ist auch prägend für die Wahrnehmung von Pasolini – als Künstler wie als öffentliche Figur. Pasolinis Zugang zu Marxismus und Religion war dezidiert anti-doktrinär\, seine Homosexualität sorgte dazu zeitlebens für Skandale (ebenso wie sein Schaffen)\, während er sich als Intellektueller provokant in tagesaktuelle Diskussionen einmischte: am angesagten Siegeszug des Wirtschaftswunders zweifelnd\, während er das einfache Volk und dessen Kultur verherrlichte. Das Widersprüchliche als produktive Triebkraft war sein Element\, dadurch konnte er auf singuläre Weise die Massen erreichen – und polarisieren: Wie er im Interviewfilm Comizi d’amore (1964) von Norden nach Süden durch Italien reist\, um seine Landsleute mit Offenheit und Charme über ihr Liebesleben zu befragen\, ist entwaffnender Aus druck seiner Kommunikationsgabe\, die eine ganze Nation bewegte. „\nGanzer Text: https://www.filmmuseum.at/kinoprogramm/schiene?schienen_id=1669714944551\n\nNicholas Hoffman & Laura Pudelek\n“Mystery Street” a performance from Nicholas Hoffman and Laura Pudelek\nTake the building around the corner. Now\, look out the window and seeA wall.The word messenger falls into your lap. “Lets imagine a tiny house\,” it states. Ok.“Its arteries swollen with cementCracked garish tiles line its head.A flat black tongue of asphalt stretches out from underneath.”Oh\, wait a sec I know this street!Order. Pick-up. Delivery.Draw a blank.Ok.A big black void lookInto the middle of the zero.Now with 20% more.Its walls and roof dissolve what it can not contain\,Returning to a moment it has not lived yet.“Now… tell me what do you see?” asks the messenger:A pair singing in a basement drawing out the ear in a time of waste and confusion. Ok.Try to focus this time…\n\n\nsmallforms is a platform and music label for contemporary and experimental forms of music. the monthly series of smallforms seeks to support contemporary and experimental forms of music which require an attitude of listening and consists of recording sessions in the afternoon and concert/live set in the evening – joining forces with electronic allies\, spoken word\, spinning tunes or sweet stuff of pop culture that may lead to the underworld (or hell). in collaboration with the artspace Chateau Rouge run by performer and artist Elisabeth Bakambamba Tambwe.\nTeam: Alisa Beck (Programm)\, Gustavo Petek (Programm\, Label)\, Elisabeth Bakambamba Tambwe (Host).\nhttp://smallforms.org/http://www.chateaurouge.at/\nMit freundlicher Unterstützung von SKE\, Bundesministerium für Wohnen\, Kunst\, Kultur\, Medien und Sport und der Kulturabteilung der Stadt
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